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7. Spieltag der Rückrunde

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Beim Blick auf die Tabelle könnte man meinen, dass der ersten Tischtennismannschaft der DJK Vorwärts Ahlen eine faustdicke Überraschung gelungen sei. Nach eher mäßigen bis schlechten Leistungen in den vergangenen Wochen gewann das Team gegen TuRa Bergkamen III, immerhin Dritter der Tabelle, mit sage und schreibe 9:0. Was allerdings im Vorfeld des Spiels als unmöglich zu meisternde Aufgabe eingestuft wurde, entpuppte sich im Nachhinein als schnöder Pflichtsieg. Dies lag daran, dass die Gäste auf gleich drei ihrer Stammspieler verzichten mussten. Da fiel es dann auch nicht sonderlich stark ins Gewicht, dass die DJK ebenfalls ersatzgeschwächt war und ohne ihren Spitzenspieler Carsten Rolf antreten musste. Bereits in den Doppeln waren sowohl Feldhaus/Meßmann als auch Liegmann/halbe und Spork/Heitkötter erfolgreich. Nach diesem guten Auftakt mussten sich Liegmann und der ans obere Paarkreuz gerückte Feldhaus zwar mächtig strecken, doch konnten beide etwas überraschend punkten. Diesem Blitzstart hatte die Gäste dann nichts mehr entgegenzusetzen, so dass Vorwärts zwei unerwartete Zähler für sich verbuchen konnte.


Die Reserve trat im brisanten Stadtderby gegen Westfalia Vorhelm an. Man hatte sich hier recht viel vorgenommen, zumal es sich ausweislich der Tabellenkonstellation um ein Duell auf Augenhöhe handelte. Umso ärgerlicher war es, dass man mit Bastian Halbe einen wichtigen Spieler an die erste Mannschaft abgeben musste. Dies machte sich in den Doppeln bitter bemerkbar, da die Kombinationen teils geändert werden mussten, und man die Spiele allesamt verlor. Besonders ärgerlich war hier, dass Baukmann/Kauder nach hoher Führung das Spiel noch aus der Hand gaben. Dadurch lief man sofort einem hohen Rückstand hinterher. In den Einzeln kämpften dann zunächst Baukmann und Schulze-Middendorf famos, hatten dann aber doch gegen das äußerst starke obere Paarkreuz der Gäste das Nachsehen. Zu diesem Zeitpunkt sah es gar nach einem Debakel für die DJK aus. Diese konterte aber durch zwei Siege der Angriffsspieler Kauder und Wender. Nachdem Marian Schwarz seine persönliche Siegesserie gegen Schlautmann knapp ausbauen konnte, keimte sogar wieder die Hoffnung auf etwas Zählbares auf. Jedoch musste sich Maack gegen Heitkötter geschlagen geben. Das obere Paarkreuz der Gäste um Hackenjos und König war dann, wie schon sehr oft in der Vergangenheit für zahlreiche andere DJK-Mannschaften, einfach spielerisch zu stark und nicht zu knacken. Baukmann und Schulze-Middenorf gaben alles, konnten aber dennoch erneut nicht punkten. Im Anschluss zeigten sich Kauder und Wender erneut sehr gut aufgelegt und gewannen auch ihr zweites Einzel, angesichts einer Niederlage von Maack, welche das 5:9 bedeutete, war dies jedoch nur Ergebniskosmetik.

   
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