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Corona legt Vorwärts lahm

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Am Donnerstag zwischen 16 und 17 Uhr herrscht normalerweise reges Treiben auf dem Parkplatz an den Turnhallen. In dieser Woche gab es nur gähnende Leere.

Das Coronavirus legt das öffentliche Leben in Deutschland aktuell lahm. Auch unser Sportverein bleibt davon nicht unbeeindruckt. Das Vereinsleben in den Gruppen und im Wettkampf steht still, doch nicht jede Abteilung, nicht jede Gruppe bleibt Zuhause untätig. In diesem Report wagen wir einen Blick quer durch diesen geilen Sportverein im Herzen der Stadt.

Fußballer im Home-Office
Während sich die erwartungsvollen Blicke nach Kaiserau richten, wo eine Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf und den Saisonabschluss fallen muss sind die Mannschaften weiter dabei sich fit zu halten. Dabei hat jeder so sein eigenes Konzept. Schon im Bereich der F-Jugend geht es los. Trainer Sebastian Franke hat hier "angefangen Übungen in die WhatsApp-Gruppe" zu stellen. Nach und nach soll mehr für seine Jungs dazukommen.
Bei den älteren setzt man auf mehr Selbstdisziplin: "Als Vorlage zum Eigentraining hilft unser Trainingsprogramm aus der Vorbereitungsphase: 3 Sätze jeweils mit Laufeinheit, Koordination und Krafteinheiten im Wechsel", gibt B2-Trainer Peter Stewing seinen Jungs mit auf den Weg. "Kontrollieren können und wollen wir es natürlich nicht, da muss sich der Einzelne selbst aufraffen und aktiv werden." Stellt Stewing klar.

Schiedsrichter in Telefonkonferenz
Die Schiedsrichter halten sich derweil ebenfalls mit Laufübungen fit. Nur das gemeinsame Sprint- und Koordinationstraining auf dem Lindensportplatz kommt zum Erliegen. Stattdessen steigen die Sportkameraden auf das Fahrrad und Laufrunden um.

Doch bei den Referees ist nicht nur die körperliche Fitness wichtig. Auch die Regelkenntnis muss stetig verbessert werden. Was in der Regel in Schulungen mit den Kollegen aus dem gesamten Kreis passiert. Nun hat sich unser SR-Kollege und Kreislehrwart Markus Brune eine neue Form der Schulung einfallen lassen. Über den Dienst Discord verbunden lösten die Teilnehmer der Sonderschulung die Fragen am Bildschirm daheim. Ganz nebenbei kam man so auch mit den Kollegen ins Gespräch. Da konnte der Lehrwart zumindest den meisten Schiedsrichtern schon einmal eine gute Nachricht vermitteln: Alle Referees werden für die kommende Spielzeit ihre Klasse halten, auch ohne Prüfung. Nur die Kollegen mit Aufstiegsambitionen warten genau so wie die Mannschaften noch auf eine Entscheidung des Verbandes.

Tanzsport steht still
Die Tanzsportabteilung war eine der ersten Abteilungen die prompt auf die Empfehlung des Vorstandes reagierte und allen Gruppen direkt absagte. Kein Training für niemanden heißt es nun vorerst, da die Trainerriege in diesen Zeiten durch Krankheit, Verletzungen und Arbeit besonders gebeutelt ist. In naher Zukunft soll allerdings falls noch nötig ein Alternativprogramm auf die Beine gestellt werden. Man bleibt also dran.

Cheerleader warten auf Termin
Die Cheerleader trifft es besonders hart. Im Jubiläumsjahr qualifizierten sie sich für die Weltmeisterschaft "The Summit" in Orlando, USA, doch nun ist die Veranstaltung verschoben. "Ein neues Datum haben wir noch nicht", ist Abteilungsleiterin Lisa Ellefred in diesen Tagen leicht ratlos. "Wir können die Flüge zwar umbuchen aber nicht stornieren", hat sie bereits erfahren, doch ob die Plätze alle noch gebraucht werden? "Wir wissen ja garnicht ob alle können, schließlich ist der Termin noch nicht raus", ist sich Ellefred unsicher.
Derweil sind die Sportler weiter gefordert: "Wir wollen noch auf der deutschen Meisterschaft starten", ist sich Ellefred sicher, "auch wenn einige andere Teams ihre Saison bereits beendet haben." Deshalb sollen sich alle aktiven fit halten. "Dehnen und Fitnessübungen sind wichtig, auch wenn wir keinen expliziten Trainingsplan mit auf den Weg geben."
Während sich die Sportler alle Mühe geben die Form zu halten, versucht Ellefred stetig an verlässliche Daten zu kommen: "Wir brauchen jetzt einfach ein neues Datum um planen zu können."

Kampfkunst mit Bildern und Videos
Auch die Kampfkunstabteilung hat das Gruppentraining unterbrochen, doch alleine geht es weiter: "Ich hab ein paar Trainingstipps mit auf den Weg gegeben. Nun mache ich ein paar Trainingsvideos für die Schüler und stelle denen ein paar Aufgaben", bleibt Trainer und Abteilungsleiter Mario Worzfeld nicht untätig. Alle Wettkämpfe müssen allerdings ausfallen. Erstmal bis zum 30.4., doch ob es nicht vielleicht auch Auswirkungen auf die WM im November geben könnte, ist bisher noch nicht abzusehen.
Neben dem sportlichen kommt bei Vorwärts natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz. So hat Worzfeld kurzer Hand einen Malwettbewerb für die 7 bis 13 Jahre alten Abteilungsmitglieder gestartet, der seinen Sieger am Wochenende finden wird.

Reha-Sport
Auch die Reha-Sport-Abteilung hat direkt nach der Absage ihre Mitglieder informiert. Schon am Montagmorgen fanden einige Kursteilnehmer den Aushang von Herbert Stemmer an der alten Feuerwache. In den folgenden Tagen stand bei dem Abteilungsleiter das Telefon kaum still: "Ich hatte bestimmt über 100 Anrufe. Die Leute wollten sich vorsichtshalber informieren, das ist ja auch richtig so", ist Stemmer überzeugt und stieß mit der Absage auf breites Verständnis: "die Leute sind einsichtig."

Auch der Zugang zu den Hallen ist leer. Hinweisschilder zeigen die Sperrung der Sportanlagen an.

Tischtennis
Auch der Tischtennis-Sport klagt in ganz Deutschland über abgesagte Ligaspiele und Turniere. Die Trainings sind natürlich ebenfalls abgesagt. Nun ist die Frage wann es wieder losgehen kann. "Ich hoffe auf eine Entscheidung am Wochenende", möchte Abteilungsleiter Stephan Baukmann Gewissheit darüber ob es noch weiter geht oder die Saison nun abgebrochen wird. Derweil ist an Training nicht zu denken: "Das unterscheidet uns eben vom Hobby Ping-Pong. Da reicht die Platte Zuhause nicht. Wir brauchen den Wettkampfcharakter", so der Abteilungsleiter, der deshalb auch keine Aufgaben mit nach Hause gegeben hat. So bleibt nur abwarten.

Basketballer aufgestiegen
Die Basketballer sind bereits aufgestiegen. Quasi am grünen Tisch ging es für das Team von Talal Harb in die Bezirksliga. Ein vorzeitiger Sprung, da die Saison schon jetzt beendet wurde. Weiter geht es dann hoffentlich im September. Eine lange Pause, doch Harb ist zuversichtlich: "Ich hoffe das wir zusammenbleiben und uns eventuell mit ein oder zwei Spielern verstärken. Wenn es endlich wieder los geht werden wir uns schnell wieder einspielen, da sich die meisten schon lange kennen." Doch die Herausforderung wird eine andere sein: "Der Abstand zwischen den beiden Ligen ist relativ groß, aber wir haben auch schon in der Bezirksliga gespielt und kennen viele Teams. Da tuen wir natürlich alles um uns zu etablieren. Das Potenzial haben wir."

Clubheim bis 19.4. geschlossen
Auch unser Clubheim bleibt in diesen Tagen leer. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt und auch die ansonsten offenen Angebote unter der Woche gibt es nicht. Für die Planbarkeit ist diese Sperrung vorerst bis zum 19.4. befristet. Im Gegensatz zur sportlichen Situation.

Damit liegt auch die Sportanlage am Lindensportplatz in diesen Tagen verlassen da. Ein Bild, dass viele Vorwärtsler traurig stimmen wird, doch das Vereinsleben und der Kern unseres Vereins: Der Sport - bleibt dennoch nicht auf der Stelle.

 

Vorwärts-Oldies gehen in die Luft

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Unsere älteren Mitglieder haben kürzlich die Firma Agrarflug Helilift besucht. Bei einem Rundgang durch die Hallen wurde den Beteiligten die Größe des Unternehmens deutlich. Helilift hat fast 50 Hubschrauber im Einsatz, etwa 20 davon sind in Südeuropa zur Bekämpfung von Waldbränden und anderen Einsätzen stationiert. Weitere Aufgabe: Die Versorgung von Offshore-Ölplattformen weltweit.
Das Unternehmen hat sich auf An- und Verkauf, Vermietung, Wartung, Reparatur, Überholung und Umbauten an Hubschraubern spezialisiert. Zudem gehören Beschaffung und Vorhalt von Ersatzteilen in großer Stückzahl zum Leistungsspektrum.
Die Besucher konnten sich hautnah die Montage- und Reparaturarbeiten ansehen. Dabei bekamen sie einen Einblick in die Komplexität dieser Flugobjekte. Auch wurden sie über die enormen Kosten in der Hubschrauberbranche informiert. Doch dem zu trotz gingen einige Besucher am Ende der Führung in die Luft. Mit Begeisterung erlebten sie einen Rundflug über Ahlen und Umgebung.
Bei Kaffee, Kuchen und Klönen klang der Nachmittag in unserer guten Stube, dem Clubheim, aus.

 

Clubheim schließt

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Zusätzlich zum eingestellten Trainingsbetrieb im Verein schließt nun auch unser Clubheim. Das hat unser Wirt Herrmann Vöge gemeinsam mit dem Vorstand am späten Nachmittag entschieden. Die Schließung gilt ab sofort und ist vorerst bis zum 19. April befristet.

 

Betrieb vorübergehend einstellen

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Liebe Trainer, Betreuer und Verantwortliche in den Abteilungen,

die Verbreitung des sog. Coronavirus  begleiten wir mit großer Sorge. Viele Verbände haben schon Unterbrechungen der Spielzeiten angeordnet. Im Fokus steht, die Infektionsketten zu unterbrechen; dabei können wir als Verein sehr viel beitragen; denn gerade bei uns treffen sich viele Menschen in verschiedenen Gruppen. Der Vorstand hat sich daher dazu entschieden, eine klare Empfehlung an alle Abteilungen zu geben, sofort den Trainings-, Sport- und Spielbetrieb bis auf Weiteres einzustellen. Wir wollen als verantwortungsbewusster Sportverein dazu beitragen, diese gesellschaftliche Aufgabe zu bestehen. Bitte kommuniziert schnell diese Entscheidung an alle Sportlerinnen und Sportler. Wir melden uns über diesen Weg wieder, sobald es eine neue Richtung gibt.

Bleibt alle gesund!

Der Vorstand der DJK "Vorwärts 19" Ahlen

 

F1 mit starker Aufholjagd

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Am heutigen Samstag startete für uns die Frühjahrsrunde 2020. Wir waren bei der SuS Ennigerloh zu gast. Wir erwarteten, wie immer gegen Ennigerloh ein enges Spiel.

Gleich nach Anpfiff hatten wir nach einen schönen Spielzug die erste große Chance. Der Keeper von Ennigerloh war gleich zu Beginn hellwach und konnte parieren. Im Gegenzug konnte E´loh gleich die erste Chance nutzen. Unsere Defensive sah  dabei nicht gut aus, gleich mehrere grüne waren frei vorm Tor. So sollte es auch weiter gehen, immer waren wir einen Schritt zu spät dran. Folgerichtig traf erneut Ennigerloh zum 2:0. Bei uns keimte jedoch wieder Hoffnung auf, da Ibrahim postwendend mit einem Distanzschuss traf. Unsere Hoffnungen auf den Ausgleich hatten einen schnellen Dämpfer erhalten, da Ennigerlohs Offensive  unsere Spieler wie Fahnenstangen um kurvten und trafen. So erhöhte Ennigerloh innerhalb von drei Minuten auf 4:1. Irgendwie war bei uns der Wurm drin, kein Spielfluss und immer einen Schritt zu spät am Gegenspieler, keine Gegenwehr. Da half auch der zwischenzeitlich Treffer zum 2:4 durch Ibrahim, da Ennigerloh noch weitere 3- mal zum 7:2 Halbzeitstand traf.

 

In der Halbzeit hieß es erst einmal sammeln und Fehler besprechen. Wir hatten in der ersten Hälfte vieles falsch gemacht und einiges vermissen lassen, dass wollten wir im zweiten Durchgang besser machen.

Ich sagte zu den Jungs „Wenn Ennigerloh in einer Halbzeit sieben Tore schießen kann, dann können wir das auch“. Dass wir es können, hatte die Mannschaft schon oft gezeigt.

Ich hatte einige Defizite erkannt und stellte die Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte um.

 

Es ging auch gut los, wir standen sehr hoch und  suchten endlich die Zweikämpfe. Der Ball lief zu Beginn gleich besser. Nach zwei Minuten war es Malik, er traf für uns nach einer schönen Kombination. Unsere Hoffnung blieb leider nicht von Dauer, zwei Minuten später traf E`loh aus dem nichts. Es sollte jedoch noch schlimmer kommen, da in der 25. Amadeus einen Ball nur unglücklich abwehren konnte und irgendwie landete der Ball von Lucas seinem Fuß ins eigene Tor. Unsere Jungs ließen nicht den Kopf hängen und zeigten eine ganz andere Körpersprache als im Durchgang eins. Es sollten aufregende 15 Minuten folgen. Unsere Offensivreihen um Aaron, Aiden, Malik und Ibrahim setzten Ennigerloh gleich vorne unter Druck, gelangen  sie doch mal durch, stand nun unsere Defensive mit Paul, Luca, Lennox und Berkay sicher und ließen nichts mehr zu. Ab der 27. Ging es nur in eine Richtung. Der Ball lief in den eigenen Reihen jetzt besser, Kombinationen gelangen und Ennigerloh konnte sich nicht mehr vom Druck lösen. Abschlüsse im Minutentakt sollten folgen. So waren es Ibrahim (28., 30., 34.) und Malik (33., 37.) die Dank der starken Mannschaftsleistung für uns trafen. So gingen wir mit einem 9:8 Rückstand in die letzten Minuten. Ennigerloh verteidigte mit allen Mann das Tor, konnten wir doch weitere Abschlüsse erwirken. Malik, Aaron und Ibrahim scheiterten jeweils knapp. Dann wurde es turbulent, eine Minute vor Schluss setzte Ibrahim zum Solo an und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. So hatten wir vom Punkt die Chance auf den Ausgleich. Ibrahim nahm sich den Ball und wollte Verantwortung übernehmen. Beim Schuss wollte er es sehr genau machen und traf das Lattenkreuz. Die Jungs glaubten jedoch weiter an sich und holten sehr schnell den Ball zurück. In der letzten Minute hatten wir noch zwei Chancen, leider auch ohne Erfolg, ehe der Ball irgendwie am Torwart vorbei geschoben wurde und Ibrahim nur noch ins leere Tor einnetzen musste. Das Tor 10 Sekunden vor Schluss bedeutete den Ausgleich zum 9:9.

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte haben wir im Durchgang zwei eine deutliche Steigerung gezeigt.  Aufgrund ein, zwei Fehlentscheidungen gegen uns, wäre sogar ein Sieg drin gewesen.

Am Ende war es für alle beteiligten, wie so oft gegen Ennigerloh, ein aufregendes und spannendes Spiel.

 

Weiter geht´s für uns bereits am Montag, dann sind wir bei SV Drensteinfurt zu Gast. Das Freundschaftsspiel beginnt um 17:30 Uhr.

 

Für uns waren dabei: Amadeus Berger (Tw), Paul Franke, Lennox Splett (Kapitän), Berkay Aydinlik, Aaron Rumanes, Ibrahim Madmar (6), Malik Maruh (3), Aiden Bochem und Luca Tunc

 
   
   

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