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Wir über uns

Die DJK "Vorwärts 19" Ahlen betrachtet sich als moderner, breitensportlich ausgerichteter Sportverein im Herzen der Stadt. Getragen vom Gedankengut der DJK sollen die Mitglieder aller Altersschichten durch vielfältige Angebote im Leistungs- und Breitensport Freude an der Bewegung finden, die der Erholung und Gesundheit dient. Zu den Sportarten zählen Fußball und Tischtennis, Kampfkunstsport, Basketball und im Freizeitbereich das Frauen- und Kinderturnen, Lauftreff , Volleyball und Nordic-Walking. Die idealen Voraussetzungen des Lindensportplatzes an der Friedrich-Ebert-Straße mit dem Kunstrasenspielfeld und die Nähe der Turnhallen erlauben es der größten Abteilung, dass drei Fußballsenioren- und zwölf Juniorenmannschaften aktiv am Spielbetrieb teilnehmen können.

Zu den jährlichen Höhepunkten gehören das Karnevalsfest mit eigenem Prinzen, die Fahrradtour mit anschließender Gemütlichkeit rund ums Clubheim am 1. Mai, die sechstägige Sportwoche zum Saisonabschluss und das Jahresabschlussfest im Dezember. Darüber hinaus kommt das Erleben von Gemeinschaft bei vielen Fahrten und Geselligkeiten zum Ausdruck. Eine Vereinszeitung berichtet regelmäßig vom Geschehen und dient als Bindeglied zu den knapp 1000 Mitgliedern und all denen, die es noch werden wollen. Ganz besonders stolz sind die Vorwärtsler auf das im Mai 1987 in Eigenarbeit erbaute und inzwischen 1999/2000 erweiterte Clubheim, als zentraler Treffpunkt aller Sportler.

 

Die Geschichte von Vorwärts Ahlen

 

Die Gründung unseres Sportvereins hat in der Jugendbewegung der Alten Pfarre ihren Ursprung. Irgendwann im Jahre 1919, so lautet die mündliche Überlieferung, unternahm Vikar von der Beck mit einer kleinen Gruppe katholischer Jungen einen Spaziergang zum Ausflugslokal Quante. In unmittelbarer Nähe dieser Gastwirtschaft befand sich ein Sportplatz, wo der Ballspielverein Westfalia 06 gerade ein Fußballspiel austrug. Die zuschauenden Jungen waren begeistert und es kam der Gedanke auf, es doch auch selbst einmal mit dem Fußballspiel zu versuchen. Gesagt, getan! Von der Kirche bekam man Land im Bereich der jetzigen Richard-Wagner-Straße zur Verfügung gestellt. Es war keine Seltenheit dass man, bevor untereinander ein Spiel ausgetragen wurde, erst einmal den Platz von Maulwurfhaufen und Kuhflatschen befreien musste. Und in gewissen Abständen, so berichtetet später noch oftmals "Stickum" Panick, musste er mit der Sense für den Rasenschnitt sorgen. Nach den Spielen traf man sich im Jägerheim an der Südstraße, übrigens da, wo jetzt das Kettelerhaus steht. Mit der 1920 erfolgten Gründung der DJK in Würzburg nahm das bis dahin zwangslos ausgeführte Fußballspiel organisatorisch feste Formen an. Zunächst nannte man sich DJK Alte Pfarre, aber wie es zur Namensgebung "Vorwärts" kam,wird wohl für immer im Dunkel der Erinnerungen bleiben. Auch die Zeit bis zum Verbot der DJK im Jahre 1934 durch die damaligen Machthaber ist kaum nachzuvollziehen. Fest steht allerdings, dass sich Ahlens DJK-Vereine mit dem Männer-Turn und Sportvereien zusammenschlossen und unter TuS Germania Ahlen den Fußballsport bis 1938 weiter ausübten. Wie es nach dem Kriege zur Neugründung der DJK "Vorwärts 19" Ahlen kam und wer den Anstoß dazu gab, ergibt sich aus authentischen Unterlagen und Gepsrächen mit Zeitzeugen. Zunächst fanden die "Ehemaligen" bei Wacker Ahlen eine sportliche Heimat. Doch der neue Verein ließ die DJK in Ahlen nicht wiedererstehen und darin ist wohl die Wurzel zu suchen, die nach fünf Jahren zur Wiedergründung unseres Vereins führte. Die ersten Schritte dazu darf man Heinz Schwamborn und Paul Mehring zuschreiben. Zur einer vorbereitenden Zusammenkunft fand man sich am Himmelfahrtstage 1951 im Lokal Northoff an der Weststraße ein. Tag der Wiedergründung war der 26. Juni l951. Der Sportbetrieb wurde mit Fußball, Tischtennis und Handball im eigenständigen DJK-Verband Rhein-Weser aufgenommen, was sich später nachteilhaft auswirken sollte. Eine zweite DJK-Richtung unter Führung des Prälaten Ludwig Wolker führte den Sportbetrieb gemeinsam mit den anderen Verbänden durch und da uns diese Perspektive richtiger erschien, wechselten wir zur Jahreswende 1960/61 den DJK-Verband. Allerdings hatte zuvor unser Verein durch den wenig attraktiven Spielverkehr stark gelitten, durch die neuen Möglichkeiten aber einen unvorstellbaren Auftrieb erhalten. Weitere Abteilungen wie das Frauen- und Kinderturnen, Basketball und Kampfkunstsport förderten die sportliche Breite. Der Handballsport ging uns leider durch die Gründung einer Spielgemeinschaft verloren. Unsere erste Fußballmannschaft schaffte in der Saison 1980/81 den Aufstieg zur Bezirksklasse. Unaufhaltsam ging die Entwicklung weiter. Am 31. Januar 1983 wurde das Projekt "Clubheim" erstmals aufgegriffen und die Einweihungsfeier fand am 2. Mai 1987 statt. Mit dem desolaten Zustand des Sportplatzes befassten wir uns ab dem 6. November 1987 und am 15. Oktober 1994 wurde die sanierte Anlage mit dem Kunstrasenspielfeld übergeben. Einweihungsdatum der neuen Tribüne war der 31. Mai 1996.

   
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